Beileidsbekundungen

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Name: Bettina
eMail:
Datum: 22.03.2009

 

Warum passiert soetwas immer wieder?
Kümmern wir uns zuviel um uns selbst und zuwenig um andere?
Die Frage nach dem Warum und ob man es hätte verhindern können, ist hinterher leider immer müßig und die ganzen Debatten, auf die man dann warten kann, sind es auch.
Ist das vielleicht eine Zeiterscheinung?
Eltern kommen auch nicht als Eltern auf die Welt, sie müssen sich auf ihre Kinder, die von Geburt an eigene Individuen sind, auch erst einmal einstellen und manchen gelingt das bedauerlicherweise überhaupt nicht.
Ich möchte hier kein Urteil abgeben oder Empfehlungen aussprechen; das steht mir nicht zu.
Mein tiefstes Mitgefühl gilt den Opfern und deren Angehörigen.
Man hat ihnen einfach das Recht auf ihr Leben genommen… was ist ein Menschenleben heute noch wert?…
Mir fehlen oft einfach nur die Worte…

Name: Silver Shadow
Datum: 22.03.2009

 

Ich finde es relativ unverschämt, dass die Eltern des Attentäters die Chuzpe haben, einen offenen Brief zu verfassen! Da steckt doch wieder Taktik hinter! Hätten sie sich mal besser um ihren Sohn gekümmert! Allein wenn ein Kind so wenig über sich raus läßt, werde ich doch als Eltern hellhörig! Es fällt auf, dass Attentäter dieser Art meist Menschen zwischen 15 und 25 Jahren sind. Sie sitzen nur an der Playstation und am PC, spielen solchen Mist wie "Counter Strike" und "fühlen sich und ihr Potential" verkannt…
Wenn es das wäre, hätte ich schon hundertmal Amok laufen müssen! Emsdetten, Erfurt, Winnenden…! Jetzt sitzen wieder alle beisammen und diskutieren, jetzt laufen sie wieder, die soziopsychologischen Untersuchungen! Aber die Uhren ticken weiter, es wird hell, es wird dunkel und in einigen Wochen gehen wir wieder alle unseren alltäglichen Dingen nach!
Es tut m ir unendlich leid für alle Opfer, denen der Attentäter das Recht auf die Fortführung ihres Lebensweges genommen hat!
Wie oft muß so etwas noch geschehen, damit wir uns endlich mehr umeinander kümmern und insbesondere sogenannte Außenseiter nicht quälen, schikanieren und ausgrenzen! Menschen haben Angst vor allem, was anders oder unbekannt ist und vor allem, was sie nicht verstehen.
Vor Menschen, die in dieser Richtung auffällig sind, muß man sich nicht fürchten; man muß sich ihrer annehmen, sonst passiert der nächste Amoklauf vielleicht in München.

Ein bißchen mehr Frieden
und weniger Leid,
en bißchen mehr Freude und weniger Neid,
ein bißchen mehr Wir und weniger Ich
und viel mehr Mut,
nicht so zimperlich!
Und viel mehr Blumen während des Lebens,
denn auf den Gräbern sind sie vergebens!

Seid mal ein bißchen sensibler, lasst den Sensiblen nicht immer nur dann raushängen, wenn es um euch selbst geht!
Achtet auf Euch und geht auf "andersartige" Menschen mehr zu!
Vor den Opfern und ihren Angehörigen ziehe ich meinen Hut in aller Form!

Name: Helmut und Lilli Frank
eMail:
Datum: 22.03.2009

 

allen Angehöhrigen unser Mitgefühl übermitteln
Helmut und Lilli Frank

Name: Hoffmann Elisabeth
eMail:
Datum: 22.03.2009

 

Sehr geehrte Hinterbliebene, schon von Anfang der Tat an habe ich tiefes Mitgefühl für Sie alle empfunden, vor allem auch für die Schüler, die Lehrer und vor allem für Sie, die ein Kind, einen Lebensgefährten sinnlos verloren haben. Sie brauchen alle lange Zeit um überhaupt zu verstehen, was hier passiert ist. Ich bin selbst Mutter von 3 Söhnen und 5 Enkelkindern. Wir waren alle entsetzt und voller Trauer. Ich selbst wüßte nicht, wie man damit umgeht. Ganz Deutschland trauert. Ich bin damit einverstanden, was Herr Köhler sagte, wir Eltern müssen genau hinschauen, nicht nur der Staat, obwohl ich schon der Meinung bin, daß diese grausamen "Spiele" verboten gehören. Auch die Familie des Täters hätten ihren Sohn besser kennen sollen,viele Eltern denken sie haben keine Zeit. Die Kinder sind uns doch nur für begrenzte Zeit gegeben und gehen dann ihre eigenen Wege. Trotzdem denke ich an diese Familie, die praktisch fast alles verloren hat. Ich hoffe nur, daß wenigstens alle anderen jetzt mit ihren Waffen verantwortungsvoller umgehen. Ihnen allen, wünsche ich, daß Sie die Kraft haben, irgendwann wieder einn ormales Leben führen zu können um mit dem Leid umgehen zu können. Wir sind alle nur Gast auf Erden, doch gerade die, die jetzt nicht mehr unter uns sind,hatten ja noch alles vor sich. Ich selbst kann es nicht fassen, wie mag es dann den Hinterbliebenen gehen. In ganz Deutschland denken die Menschen an Sie. Doch das alles bringt Ihre Lieben nicht zurück.Alle sind sprachlos, auch die Menschen hier in Reutlingen. Lassen Sie sich helfen, damit Sie weiter leben können. Elisabeth Hoffmann

Name: Sabine
Datum: 21.03.2009

 

Gott gebe mir die Gelassenheit
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann
den Mut
Dinge zu ändern, die ich ändern kann
und die Weisheit
das Eine vom Andern
zu unterscheiden

Ich hoffe sehr, dass dieses unfassbare Geschehen den Menschen einen Denkanstoß gegeben hat.

Warum entfernen sich die Menschen immer mehr voneinander?
Das Gegenteil sollte der Fall sein!

Warum sind heutzutage so vielen Menschen materielle Dinge wichtiger als das liebevolle Miteinander?

Wir leben doch in einer total verkehrten Welt! Aber scheinbar merkt das keiner. Oder leider erst nach solch einem Geschehen!

Unser tiefes Mitgefühl gilt allen betroffenen Menschen.
Wir wünschen allen viel Kraft und hoffen, die schrecklichen Bilder können irgendwann verblassen.

Lange haben wir über Tim Kretschmers Familie gesprochen. Keiner wusste so recht ob man Mitleid haben soll oder nicht. Sehr unterschiedlich waren hier die Meinungen. Sind hier Schuldzuweisungen überhaupt angebracht? Es fällt schwer darüber auch nur nachzudenken. Aber auch diese Familie wird kein unbeschwertes Leben mehr leben können!

Die heutige Trauerfeier hat uns sehr berührt aber auch Mut gemacht. Es wurde sehr deutlich, dass Menschen in Notsituationen doch zueinander stehen und sich gegenseitig stützen.

Wir trauern mit allen Betroffenen

Sabine und Kinder

Name: Brigitte Dietrich
eMail:
Datum: 21.03.2009

 

Sehr geehrte Frau Hahn,
ich möchte den Angehörigen der Getöteten, Ihnen und Ihrem Lehrerkollegium, Ihren Schülerinnen und Schülern mein tiefempfundenes Mitgefühl ausprechen zu dem schrecklichen Geschehen des 11.März. Warum bedarf es immer erst eines so furchtbaren Ereignisses, damit die Menschen näher zusammenrücken?
Ich habe die Trauerfeier am Bildschirm miterlebt und war zutiefst bewegt, wie Sie und Ihre Schülerinnen und Schüler Abschied genommen haben. Die Kerzen mit den Namen der Getöteten, die Symbole der Hoffnung und Ihre einfühlsamen Worte dazu, besser hätte man den Toten und dem Schmerz der Hinterbliebenen nicht gerecht werden können.
Für die Zukunft wünsche ich Ihnen allen viel Kraft, aber auch viel Hoffnung und Zuversicht, um das Geschehene zu verarbeiten.
In aufrichtigem Mitgefühl

Brigitte Dietrich

Name: Walter Jarisch, Saarbrücken
eMail:
Datum: 21.03.2009

 

meine Frau und unsere Kinder sind zutiefst betroffen und nehmen Anteil am Leid aller Betroffenen und bitten Gott um Trost und Beistand.

Name: Petra Bibl
eMail:
Datum: 21.03.2009

 

Allen Angehörigen mein Beileidsbekundungen. Ich wünsche Ihnen viel Kraft, diesen Schicksalsschlag zu verarbeiten. Ich weiß nicht, wie ich mit so einem Geschehen in der eigenen Familie, näherem Umkreis umgehen würde. Wie lebt man weiter? Ich hoffe, dass Sie für sich aus dem Dunkel einen Weg finden. Meine Gedanken sind bei den Toten und auch bei dem Täter und der Famlie des Täters. Wie geht die Familie hiermit um, dass der eigene Sohn zum Täter und Mörder so vieler Menschen geworden ist. Sie können nicht mehr mit ihm reden, Sie werden Schuld bei sich suchen. Auch Ihnen wünsche ich irgendwo einen Halt in der Verarbeitung. In Gedenken an alle Angehörigen, werde ich in Teilen der Übertragung im Fernsehen mit Ihnen sein. Petra Bibl

Name: Sebastian Greggersen
eMail:
Datum: 21.03.2009

 

Es ist eine tragische Geschichte es geht mir sehr nahe. Ich habe es mit sehr viel Trauer aufgenommen und es fällt mir schwer darüber zusprechen. In Gedenken an die Opfer des grausamen Tat.
Ich wünsche allen Angehörigen, Freunden und Einsatzkräften viel Mut und auch viel ergeiz.

Mögen Sie alle in Ruhe Frieden.

Name: Edith Pohl
eMail:
Datum: 21.03.2009

 

Den Familien der Opfer wünsche ich von Herzen viel Kraft und Trost!
Meine herzliche Anteilnahme gilt auch der Familie von Tim K.
Leise Grüße in die Ewigkeit zu den Opfern, auch zu Tim!

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